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Abmahnung IDO Interessenverband Dawanda

Abmahnung IDO Interessenverband Dawanda

Der IDO „Interessenverband für das Rechts- und Finanzconsulting Deutscher Online-Unternehmer e.V.“ versendete bislang hauptsächlich Abmahnungen an eBay-Händler. Seit Ende Mai 2017 hat sich der IDO im Rahmen einer offenbar größer angelegten Abmahnwelle Händler auf der Verkaufsplattform DaWanda vorgenommen.

Vorwurf in der Abmahnung des IDO

Mit den Abmahnungen mahnt der IDO insbesondere folgende Verstöße ab:

  • Werbung mit Garantie ohne ausreichende Garantieerklärung
  • Irreführende Werbung mit „Versicherter Versand“
  • Werbung mit dem Hinweis „CE-Geprüft“
  • Versandkostenangabe auf Nachfrage
  • Unzulässige Klauseln in AGB
  • Fehlerhaftes Impressum
  • Veraltete Widerrufsbelehrung
  • Falsche Widerrufsbelehrung
  • Unzureichende Angaben zur Speicherung des Vertragstextes

Was fordert der IDO in der Abmahnung

Der IDO verlangt von den Abgemahnten die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und Zahlung einer Kostenpauschale in Höhe von 195,00 bis 250,00 Euro.
Gleichzeitig wird für den Fall, dass eine Unterlassungserklärung nicht abgegeben wird, die Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens in Aussicht gestellt.

Welche Verteidigungsansätze bestehen gegenüber der Abmahnung des IDO

Viele Abgemahnte fragen sich, ob ein solcher Verein, wie der IDO Interessenverband, überhaupt berechtigt ist, Abmahnungen auszusprechen. Der IDO ist allerdings schon länger aktiv. Dementsprechend gibt es bereits eine Vielzahl an Gerichtsentscheidungen, mit denen festgestellt wurde, dass der IDO die Voraussetzungen nach § 8 Abs. 3 Nr. 2 UWG erfüllt, und damit Abmahnungen grundsätzlich aussprechen darf.

Da seitens des IDO Interessenverband in den Abmahnungen oft nur Standard-Verstöße abgemahnt werden, zu denen bereits gefestigte Rechtsprechung besteht, liegen meistens auch tatsächlich Wettbewerbsverstöße, wie vom IDO behauptet vor.

Nichtsdestotrotz sollte natürlich in jedem Einzelfall geprüft werden, ob die mit der Abmahnung behaupteten Verstöße tatsächlich vorliegen.

Was soll ich tun, wenn ich eine Abmahnung des Ido Interessenverband erhalten habe

Auf keinen Fall sollte ohne die Beratung durch einen Spezialisten die vom IDO mit der Abmahnung übersendete Unterlassungserklärung unterschrieben werden. Hierfür können Sie sich gerne an mich wenden.

Gleichzeitig sollte immer geprüft werden, ob es in Ihrem Fall tatsächlich sinnvoll ist, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Denn das ist nur zu empfehlen, wenn zu 100% sichergestellt werden kann, dass es zukünftig nicht zu Verstößen gegen die Unterlassungserklärung kommt. Vereine wie der IDO Interessenverband prüfen nach Erhalt von Unterlassungserklärungen sehr engmaschig, ob Verstöße auch tatsächlich beseitigt werden und sich an die Unterlassungserklärung gehalten wird. Ist dies nicht der Fall, macht der IDO Vertragsstrafen geltend. Dann kann die Unterlassungserklärung schnell teuer werden.

Das sollten Sie jetzt tun:

Ich, Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Robert Mehrmann, helfe Ihnen schnell und zuverlässig bei Abmahnunge des IDO Interessenverband wegen Verstößen auf DaWanda oder anderen Plattformen.
Effiziente und faire Verteidigung gegen Abmahnungen bedeutet bei mir: Kostentransparenz durch Pauschalsätze.

Auch wenn Ihnen bereits eine einstweilige Verfügung oder Klage zugestellt wurde, helfe ich Ihnen.

Für eine unverbindliche und kostenlose Ersteinschätzung aus der Ferne rufen Sie mich gerne unter 06201 – 2498 621 an oder senden Sie mir Ihre Abmahnung per Fax oder E-Mail an info@kanzlei-mehrmann.de.

Alternativ freue ich mich auf Ihren Besuch in unseren Kanzleiräumen, um dort Ihr Anliegen persönlich unter vier Augen zu besprechen.

Autor: Rechtsanwalt Robert Mehrmann

Robert Mehrmann beschäftigt sich mit allen Fragen rund um IT-Recht und Onlinerecht. Unverbindlicher Direktkontakt zu Rechtsanwalt Mehrmann.

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